Schleuse Hooksiel – geänderte Schleusenzeiten im Oktober 2021

Die Wangerland Touristik gibt eine wichtige Information zu den Schleusenzeiten in Hooksiel raus:

Aufgrund technischer Probleme ist das Schleusen derzeit nur möglich, wenn die Seeseite mindestens einen Gleichstand mit, oder einen höheren Wasserspiegel aufweist als, das Hooksmeer.

Demnach ergeben sich für die folgenden Tage die nachstehenden Schleusenzeiten:
Do. 21.10.21 10:10 – 17:00 Uhr
Fr. 22. 10.21 10:15 – 17:30 Uhr
Sa. 23.10.21 11:15 – 18:00 Uhr
So. 24.10.21 11:40 – 18:30 Uhr
Mo. 25.10.21 12:10 – 16:00 Uhr
Di. 26.10.21 12:45 – 16:00 Uhr
Mi. 27.10.21 13:00 – 16:00 Uhr
Do. 28.10.21 8:00 und 13:30 – 16:00 Uhr
Fr. 29.10.21 9:00 und 14:30 – 20:00 Uhr
Sa. 30.10.21 8:00 – 10:00 und 15:40 – 20:00 Uhr
So. 31.10.21 8:00 – 10:00 und 16:20 – 20:00 Uhr

Das Schleusen ist neben den angegebenen Zeiten zusätzlichen zur vollen Stunde in den angegeben Zeiträumen möglich.

So kann am Samstag, den 30.10.2021 die Schleuse zu den folgenden Uhrzeiten durchquert werden:
8:00, 9:00, 10:00, 15:40, 16:00, 17:00, 18:00, 19:00, 20:00

Wir wünschen euch trotz des stürmischen Wetters in dieser Woche eine schöne Herbstzeit und kommt immer sicher zurück in den Hafen.

Müllsammlung bei den Nachbarn

Liebe Soltwaters Freunde,

unsere dänischen Nachbarn haben heute Müll gesammelt und uns eine kurze Pressemitteilung zukommen lassen

So ist die „MARTHA“ heute mit mehreren Leuten zu kleinen Insel Langli Sand, in der Nähe von Fanö aufgebrochen.

Innerhalb von 30 Minuten konnten sie dort 5 Beutel mit Plastikabfällen einsammeln und mit der „MARTHA“ ans Festland bringen, zur Entsorgung.

Wir freuen uns, dass auch unsere Nachbarn solche Aktionen durchführen. Hierdurch machen sie den heimischen Strand für die Vögel und anderen Bewohner sicherer.

Euer Soltwaters Team

BigBags voller Müll stapeln sich auf Minsener Oog

Müllsammlung 2021 war wieder ein voller Erfolg

Zum fünften Mal trafen sich am Samstag, 11. September 2021 ca. 60 Personen (Soltwaters Mitglieder und Gäste) auf der unbewohnten Vogelschutzinsel Minsener Oog getroffen, um den dort angeschwemmten Müll einzusammeln und in BigBags zu verpacken.

Am Ende der Aktion standen 19 gut gefüllte BigBags am Strand von Minsener Oog, dies entspricht einer Menge von ca. 12m³ mit einem Gewicht von ca. 6t.

Die Segler mussten in diesem Jahr sehr früh aufstehen, um kurz nach Hochwasser an der Südspitze der Insel einen sicheren Anlegeplatz zu bekommen.

Schleusenwärter bot Sonderschleusung um 6:00 Uhr an

Ein großer Dank gilt dem Schleusenwärter in Hooksiel, der uns eine Sonderschleusung um 6:00 Uhr in der Frühe angeboten hat. Die Sammler aus dem Hooksmeer haben ihre Schiffe allerdings schon am Vorabend, bei Gewitterwetter, in den Vorhafen von Hooksiel verlegt. So konnten sie am Samstag in Ruhe pünktlich ablegen.

Der größte Teil der Sammler hat schon im Vorfeld die Boote nach Horumersiel verlegt. Dort standen dann pünktlich um 6 Uhr auch die Gäste ohne eigenes Boot am Hafen, um von dort aus auf den Booten mit zur Insel mitgenommen zu werden.

Alle Gäste wurden mit Rettungswesten ausgerüstet, die uns von dem zurzeit nicht in Dienst befindlichen Weserkahn „FRANZIUS“ ausgeliehen wurden.

So ausgestattet stand einer sicheren Überfahrt zur Insel nichts entgegen und alle kamen gut gelaunt kurz nach Sonnenaufgang, bei einsetzendem ablaufenden Wasser auf der Vogelschutzinsel Minsener Oog an.

Hier mussten erstmal alle mitgebrachten Sachen, wie Trinkwasserflaschen, Brötchen, Sammeltaschen, Toilettenzelt und die Werkzeuge mit Schlauchbooten an Land gebracht werden. Die „Wassertaxis“ wurden auch von den Bootsbesatzungen gerne angenommen.

Begrüßung durch die Vogelschutzwarte

Nach der Begrüßung und Einweisung der Teilnehmer durch die Vogelschutzwarte und Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung machten sich die Sammler an die Arbeit.  

Besonders für die teilnehmenden Kinder war die Aktion ein Abenteuer: gern waren sie schon so früh auf den Beinen, um sich an der Aktion beteiligen zu können. Sie waren begeisterte Müllsammler und konnten, wie die Erwachsenen, einiges von den Vogelschutzwarten lernen. Diese erklärten und zeigten die an den Fischernetzresten verendeten Vögel, die am Strand lagen.

Die Vogelschutzwarte legten großen Wert darauf, dass die gefundenen Netze und Netzreste eingesammelt werden. Denn diese sind die größte Gefahr für die Vögel, die sich bald wieder für den Flug gen Süden im Bereich der Insel sammeln .

Neben jeder Menge Netzen und Netzresten wurde viele Glas- und Plastikflaschen in den Steinen gefunden. Und auch mehr als eineinhalb Jahre nach der Havarie der der „MSC Zoe“ war der Strand erneut von Plastikblumen aus ihren Containern gesäumt, wie schon im letzten Jahr.

Erstaunlicherweise wurde nur eine sehr geringe Anzahl an Mundnasenschutzmasken gefunden.
Gerd Scheffler, der Organisator der Aktion vermutet, dass die Masken voraussichtlich nicht schwimmen und schnell auf den Meeresgrund absinken. Hier gehören die Masken aber auch nicht hin…

Mülltransport

Die Sammler konnten ihre gefüllten Sammeltaschen in die bereit gestellten BigBags entleeren. Um die Taschen nicht über größere Strecken tragen zu müssen, standen unsere Bollerwagen wieder bereit.

Alle BigBags wurden auf den Anhänger eines bereit stehenden motorisierten Fahrzeugs geladen und zur Sammelstelle gefahren. Den Sammlern wurde hierdurch eine ganze Menge schwere Arbeit erspart und sie konnten sich intensiver der Sammlung widmen.

Angesichts der tidebedingten recht knappen Sammelzeit von nur ca. 4 Stunden, war diese Unterstützung enorm hilfreich.

Die Warrings Reederei hat die BigBags mittlerweile abgeholt. Nun steht kein Müllsack mehr am Strand der Vogelschutzinsel.

Walross

Während der Müllsammelaktion haben wir nach dem Walross Ausschau gehalten, dass sich bereits seit längerer Zeit im Wattenmeer aufhält. Es wurde am Sammeltag nicht gesichtet.

Pressemitteilungen zur Müllsammelaktion

Begleitet von Pressevertretern, fand die Aktion sehr viel medialen Anklang, den wir euch nicht vorenthalten wollen. Berichte stehen z. B. in der Wilhelmshavener Zeitung. Auch hier ein schöner Bericht.
Auch der Sportschipper berichtet in seiner Oktober Ausgabe über die Müllsammelaktion.

Die Nationalparkverwaltung, Mellumrat und Soltwaters haben auch dieses Mal wieder eine gemeinsame Pressemitteilung erstellt.

Im nächsten Jahr wird sicherlich wieder Müll auf Minsener Oog angespült. Daher werden wir auch im kommenden Jahr hier wieder sammeln.

Euer Soltwaters Team

Müllsammlung – Sonderschleusung um 6 Uhr

Hallo liebe Müllsammler und Soltwaters Mitglieder,

zum Wochenende sagen die Wetterfrösche herrliches Spätsommerwetter voraus, hoffen wir, dass es auch bei uns ankommt und die Müllsammlung wieder erfolgreich ist.

Unsere Schleusenwärter in Hooksiel haben zugesagt, am Samstag, 11. September 2021 um 6:00 Uhr eine Sonderschleusung durchzuführen, damit möglichst viele mit Ihren Booten an der Müllsammlung teilnehmen können.

Wer die Sonderschleusung in Anspruch nehmen möchte, muss sich bitte direkt bei Gerd anmelden unter
scheffler-gerd@gmx.de                Tel.: 0170-1612220

Wir hoffen auf eine gute Resonanz für diese einmalige Sache ist und dass die Schleusung dann auch durchgeführt werden kann.

Die Vorbereitungen für die Müllsammlung sind fast abgeschlossen, wir benötigen nur noch ein paar Bootseigner, die mitfahren und auch Gäste mitnehmen können.

Rettungswesten für Gäste stellen wir zur Verfügung.

Falls vorhanden, bitte mitbringen: gut funktionierende Akkuflex (inkl. Ersatzakku), IKEA – Sammeltaschen aus dem letzten Jahr

Bis dahin

Euer Soltwaters Team

Müllsammlung Minsener Oog – aktuelle Informationen – Ablaufplan

Liebe Soltwatersfreunde und „Müllsammler auf Minsener Oog“,

die diesjährige Müllsammlung rückt näher, der 11. September 2021 ist schon in gut 2 Wochen.
Wir freuen uns, dass sich schon so viele bei uns angemeldet haben. Auch einige „Sammelneulinge“ sind dieses Jahr dabei.

Aufgrund der in diesem Jahr relativ ungünstigen Tidezeiten (Niedrigwasser 10:23 Uhr) müssen wir mit den Schiffen schon sehr früh (um 6 Uhr morgens) in Horumersiel starten.

Daher empfehlen wir vor allem denjenigen, die ihre Schiffe in Hooksiel liegen haben, schon am Freitag nach Horumersiel zu fahren.

Wir klären zurzeit mit den Vereinsvorständen, ob euch für diesen Tag die Liegegebühren erlassen werden, wie auch im letztes Jahr.
Daher wäre es gut, wenn genügend Eigner ihre Schiffe bereits am Freitagabend nach Horumersiel verlegen.

Hier warten zur Abfahrtzeit gegen 6:00 Uhr morgens auch Sammler ohne Boot, die gerne mitgenommen werden möchten.

Damit diese Personen auf die Schiffe verteilt werden können, meldet euch bitte direkt bei Gerd und sagt ihm wieviel Gäste ihr mitnehmen könnt.

Eine weitere Möglichkeit ist, bereits am Vortag zur Insel zu fahren und dort im geschützten/erlaubten Bereich zu Ankern.

Wer von euch hat ein gutes, motorisiertes Dingi (Schlauchboot oder ähnlich)?

Wir wollen hiermit den Ankerliegern durch einen sogenannten „Taxidienst“ die Möglichkeit geben sicher an Land und später wieder heil zurück an Bord zu kommen.

Bitte mit Gerd direkt absprechen, wer ein Dingi zur Verfügung stellen kann.

Um z. B. die Schienen von den Netzen zu befreien oder für andere festsitzende Müllgegenstände ist es immer sinnvoll eine gut funktionierende Akkuflex bzw. anderes gutes Schneidewerkzeug (Messer, Eisensägen), zu haben. Wer hat, bitte diese Sachen mitbringen (Ersatzakku im Gepäck ist ebenfalls vorteilhaft)

In diesem Jahr brauchen wir die BigBags nicht mit Bollerwagen oder ähnlich zum Sammelplatz transportieren. In diesem Jahr steht uns hierfür ein Quad mit Fahrer und Anhänger zur Verfügung 😊. Somit bleibt mehr Zeit zum Sammeln.

Achtung, wer hat noch Schwimmwesten, jeglicher Art?
Um die Sicherheit der Bootsbesatzungen und Mitfahrer zu gewährleisten ist es unerlässlich funktionierende Schwimmwesten / Rettungswesten für jeden zur Verfügung zu haben. Dieses ist auch aus versicherungstechnischen Gründen notwendig.

Hier sind auch die Bootseigner aufgerufen, die nicht mitfahren aber welche ausleihen können. Bitte mit Gerd absprechen, wer wie viele Schwimmwesten vorübergehend abgeben kann.

Für weitere Fragen, Anregungen und Anmeldungen könnt ihr gerne Gerd anrufen unter: 0170-1612220 oder anschreiben unter scheffler-gerd@gmx.de

Soltwaters e.V.
Interessenvertretung der Wattfahrer

Neue Farben! Neuer Stander trotzt dem trüben Sommerwetter

Liebe Soltwaters Freunde,
 
habt ihr schon gesehen? Soltwaters hat ein neues Logo, und wir freuen uns, euch unseren neuen SOLTWATERS Stander vorzustellen. 
Er kommt in frischem Orange daher und leuchtet selbst bei dem aktuell trüben Sommerwetter.

Die Änderung geschah im wesentlichen aus zwei Gründen: Identität und Sichtbarkeit.

Auch unsere Partner/Freunde aus den Niederlanden haben die Farbe Orange im Stander. Gemeinsam bekunden wir nun unsere Interessen und Schwerpunkte – den Einsatz für ein verantwortungsvolles Miteinander von Wattfahrt und Naturschutz im Nationalpark Wattenmeer und  die Sicherheit und Leichtigkeit des Wassersports in unserem einzigartigen Revier.

Die ehemalige Farbgebung (blau, rot, schwarz auf weißem Grund) sah dem Norderneyer Vereinsstander zum verwechseln ähnlich. Nur Kenner wussten, dass es sich um den Stander einer eigenständigen Organisation handelt.
 
Der neue Stander erhöht unsere Sichtbarkeit. Mit dem deutlich lesbaren Schriftzug „soltwaters.de“ führt er Interessierte direkt auf unsere Website und zu unserem Facebook-Auftritt. 

Wir freuen uns, wenn ihr unser Bemühen unterstützt und auch den neuen Stander auf euren Schiffen führt. Daher tauschen wir gerne den „Alten“ gegen einen „Neuen“ aus.

Diejenigen Vereinsmitglieder, die bislang noch keinen Soltwaters Stander auf dem Schiff führen, können diesen gerne bestellen (kurze Email). Dann bitten wir allerdings um einen kleinen Kostenbeitrag von 8,00 Euro.

Es gibt auch eine größere Soltwaters Flagge für das Achterstag für einen Kostenbeitrag von 13,00 Euro.

Überweisung bitte auf unser Soltwaters Konto
IBAN:   DE20 2806 8218 0002 6980 00, BIC GENODEF1BUT
 
Vielen Dank!
Euer Soltwaters Team

(verfasst von Ursula Meer)

Befahrensregelung im Wattenmeer – Beitrag der Yacht online

Hallo liebe Soltwaters Mitglieder,

der seit langem angekündigte zur Neuregelung der Befahrensmöglichkeiten im Wattenmeer ist in der letzten Woche angekommen.

Ursula Meer hat einen sehr interessanten Artikel für die „Yacht“ über die Neuregelung verfasst, den wir euch hier gerne vorstellen möchten.

Euer Soltwaters Vorstand

Müllsammelaktion Minsener Oog am 11. September 2021

Liebe Soltwaters-Freunde,

auch dieses Jahr wollen wir unsere Müllsammelaktion durchführen und die Vogelschutzinsel „Minsener Oog“ von Müll befreien. Wer hat Zeit?

Die Aktion findet, wie auch in den vergangenen Jahren, gemeinsam mit der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer sowie dem Mellumrat und der WSV Weser-Jade-Nordsee statt.

Aufgrund der Brutsaison, inkl. der Zeit für die Nachbruten, wurde mit der Nationalparkverwaltung der Termin abgestimmt und der aktuelle Ablaufplan erstellt, mit folgenden Eckpunkten:

Die Sammlung findet statt am: Samstag, den 11. September 2021.
Ablegen Horumersiel zwischen 6:00 /6:30 Uhr
Treffpunkt / Einweisung zur Müllsammelaktion um 8:00 Uhr
Ende der Aktion ca. 13:00 Uhr

Es ist dann zwar schon reichlich spät in der Saison, aber an diesem Tag läuft die Tide recht günstig für die Aktion. Zudem freuen wir uns, wenn noch einige von euch noch nicht in Richtung Winterlager unterwegs sind, sondern an unserer wichtigen Aktion teilnehmen können.

Anbei ein Plan der Insel. Hier ist der Bereich gekennzeichnet, den wir gerne in die Müllsammlung aufnehmen wollen.

Da uns Corona noch nicht verlassen hat, sollten auch in diesem Jahr die Schnuten Pullis bereitgehalten werden. Es gelten die dann gültigen Hygiene-/Abstandsbestimmungen.

Gerne könnt ihr euch auch bei Gerd Scheffler unter Telefonnummer 0170/1612220 melden, falls ihr Fragen habt.

Wir nehmen jetzt auch schon Anmeldungen entgegen, möglichst per E-Mail an: info@soltwaters.de

Wir hoffen wieder auf große Resonanz, damit wir diese, für die Natur und Ihre Bewohner, so wertvolle Sammelaktion erfolgreich durchführen können.

Euer Soltwaters Team

Befahrensregelungen im Wattenmeer – Soltwaters Positionspapier

Liebe Mitglieder,

mehr als dreißig Jahre ist es her, dass durch Befahrensregelungen die Wattfahrt für Sportboote sehr eingeschränkt werden sollte. Damals gelang uns in langen Diskussionen mit der Nationalparkverwaltung und dem Verkehrsministerium ein Kompromiss, der bis heute besteht: Segler dürfen zu bestimmten Zeiten das Watt auch jenseits der Fahrwasser befahren, Schutzzonen ausgenommen. Das erlaubt uns nicht allein, schönere oder günstigere Routen und Ankerplätze zu wählen, sondern kann auch durchaus eine sicherere Fahrt ermöglichen, wenn es ruppig wird im Watt.

Wir alle kennen das: Nichts hält besser als ein gutes Provisorium. Allerdings gab und gibt es immer wieder Bestrebungen seitens der Nationalparkverwaltung, die Wattfahrt weiter einzuschränken und Schutzzonen zu erweitern.

Seit 2017 ist Soltwaters e.V. für das Bundesverkehrsministerium anhörungsberechtigter Verband bei Fragen zur Befahrensregelungen. Das bedeutet nicht, dass wir deutlich mitbestimmen können. Aber: beim Erlass neuer Befahrensregelungen ist das Einvernehmen aller Beteiligten Vorgabe des Ministeriums. Wir konnten 2017 mit Verweis auf zahlreiche Mängel im Antrag der Nationalparkverwaltungen einen solchen Konsens aller Beteiligten verhindern und damit den heutigen Status aufrecht erhalten. Seitdem haben wir Kontakte zu Abgeordneten und Fachleuten aufgebaut, unsere Broschüre zur sicheren Wattfahrt erstellt, Vereine mobilisiert und auf Bootsmessen informiert. Zusammen mit unserem Verhaltenskodex für Wattfahrer, der unser umfassendes Verständnis für die Schutzwürdigkeit des Watts und seiner Bewohner ausdrückt, und unseren regelmäßigen Müllsammlungen am Minsener Oog zeigen wir überzeugend auf, dass Mensch und Natur im Watt kein Widerspruch sein müssen.

Wie geht es weiter?

Weiterhin schwelen die Pläne zur Erweiterung der Schutzzonen. Schon für dieses Jahr waren neue Verhandlungen geplant, die aber pandemiebedingt zunächst zurückgestellt wurden. Für die nahe Zukunft bereiten wir uns auf zwei mögliche Szenarien vor. Das eine, einfachere, wäre der Verzicht auf weitere Verordnungen mit dem Hinweis auf ein fehlende Begründung für die weitergehende Schutzbedürftigkeit. Das andere wäre eine Zustimmung des Bundesverkehrsministeriums zu dem Antrag. Für den letzteren Fall haben wir bereits Rücklagen für Klagen und Kontakt zu einem versierten Anwalt aufgebaut. Wenngleich es auch kaum jemand bemerkt, bleibt es spannend.
In unserem neuen Positionspapier könnt ihr im Detail alles nachlesen.

Wir alle möchten das Wattenmeer weiterhin in den derzeit erlaubten Bereichen befahren dürfen. Soltwaters hält weiter gut Ausschau und zieht die Schoten dicht, wenn es gefragt ist. Wir freuen uns über Eure Unterstützung als Mitglieder und Vereine. Sagt das gern weiter, bitte. 

Eure Ursula Meer