Nordseehäfen öffnen wieder

zum Teil zumindest. In der aktuellen Coronakrise gibt es mittlerweile die ersten Erleichterungen für den Wassersport.

Bis Normalität einkehrt, wird es noch eine ganze Weile dauern, aber einige unserer Nordseehäfen sind wieder geöffnet.

In allen bereits offenen Häfen gelten massive Einschränkungen, z. B. Belegung nur zu 50%. Die Duschen und Vereinsheime sind noch gesperrt. Es ist aber möglich die Toiletten zu nutzen.

Wir empfehlen euch, euch vor Abfahrt zu einer der beliebten Inseln, zu erkundigen, ob und unter welchen Voraussetzungen es für euch möglich ist dort anzulegen und zu übernachten.

Hier findet ihr die Infos zu den Regeln von Spiekeroog und Wangerooge. Auf Helgoland dürfen zurzeit, bis zum 2. Juni 2020 nur Einheimische anlegen. Hier müssen wir abwarten, ob sich die Situation nach Pfingsten ändert und wir auch wieder dort einen Zwischenstopp machen können.

Wir wünschen euch trotz aller Einschränkungen eine schöne Wassersportsaison 2020.

Euer Soltwaters Team

Weser-Elbe-Wattfahrwasser

Liebe Soltwaters Mitglieder und Freunde des Wassersports,

langsam kommt die Wassersportsaison 2020 in Fahrt.

Die Beprickungsarbeiten der WSA gehen voran, somit wurde jetzt das Elbe-Neuwerk-Wattfahrwasser mit Pricken gekennzeichnet. In der BFS 55/22 vom 15. Mai 2020 wird darauf hingewiesen dass in diesem Gebiet mit trockenfallenden Bereichen zu rechnen ist.

WEser-Elbe-Wattfahrwasser

Die Kennzeichnung des Weser-Elbe-Wattfahrwasser und des Neuwerker Lochs mit Pricken und Fahrwassertonnen konnte bisher noch nicht ausreichend erfolgen (BSF 55/22 vom 15. Mai 2020).

Die dort vorhandenen Pricken oder Tonnen sind somit nicht als sichere Fahrwasserkennzeichnung zu sehen, daher ist das Befahren der Wattgebiete in diesem Bereich nur mit guten Ortskenntnissen möglich .

Der Hadelner Kanal wird noch bis Anfang 2022 gesperrt sein, somit ist für diese Saison der erste Schritt für die Ausweichroute in Richtung Ostsee gemacht.

Neuer Soltwaters Kalender

Liebe Wassersportfreunde, liebe Wattfahrer,

unser erster Soltwaters Kalender ist eingetroffen.

Im vergangenen Jahr wurden Befliegungen im Wattenmeer durchgeführt.

Die Fotos, die während dieser Flüge entstanden sind, sind so gut geworden, dass wir nun einen eigenen Soltwaters Kalender für das Jahr 2021 entworfen und drucken lassen haben.

Der Kalender ist druckfrisch bei unserer Kassenwartin Katja Kolbe eingetroffen.

Wenn ihr ihn bestellen wollt, schickt uns bitte eine Email an info@soltwaters.de.

Die Kosten inkl. Versandgebühren belaufen sich auf 10,00 €

Viele Grüße euer Soltwaters Team

Fedderwardersiel 2020

Der beliebte Anleger in Fedderwardersiel ist wieder im Wasser.

Wir freuen uns auf die Gäste für die Saison 2020.

Schiffe mit einer maximalen Länge von 12 m können hier für 3 Tage kostenfrei liegen.

Auch hier gelten die zurzeit gültigen Regelungen im Zusammenhang mit dem Corona Virus.

Beim zuständigen Hafenmeister erfahrt ihr die allgemeinen Bedingungen zum Anlegen am Steg.


Wir wünschen euch eine schöne Segelsaison und viel Spaß in Fedderwarder Siel.

Corona Virus (Covid-19) hält uns immer noch im Griff

Liebe Soltwaters Mitglieder und Freunde des Wassersports,

in unserer Mitteilung vom 20. März 2020 hatten wir versprochen, euch über die weitere Entwicklung in Bezug auf das Virus und die Problematik des Wassersports in diesem Jahr auf dem Laufenden zu halten.

Mittlerweile ist die Lage in Deutschland stabiler geworden, d. h. ein rasanter Anstieg der Infektionen, wie zu Anfang befürchtet, ist zum Glück nicht eingetreten. Dafür möchten wir uns auch bei euch für eure Geduld und die nötige Disziplin während der letzten Wochen bedanken.

Seit einigen Wochen müssen wir mit massiven Einschränkungen leben: Kontaktsperre, Betretungsverbot unserer Vereinsheime etc.

Meldungen der Behörden

Die Meldungen mit Verboten, Einschränkungen und dann wieder Aufhebungen der genannten Beschränkungen hat uns massiv beschäftigt. Die sich teilweise wiedersprechenden und verwirrenden Aussagen haben uns dazu bewogen, zwischenzeitlich noch keine weiteren Informationen an euch weiterzugeben.

In dieser Woche stehen auf Landes- und Bundesebene wieder Entscheidungen an, die hoffentlich unser wassersportliches Leben etwas erleichtern.

weitere Informationen

Somit möchten wir euch die beiliegende Stellungnahme auf unserer Webseite www.soltwaters.de zur Situation zukommen lassen, denn

„Das Watt ist es Wert – Nur gemeinsam sind wir stark“

Soltwaters e. V.

Interessenvertretung der Wattfahrer

Der Corona – Virus und wie er den Wassersport einschränkt

Liebe Soltwaters Mitglieder und Freunde des Wassersports,

seit einigen Wochen ist der neuartige Corona Virus auch in unser wassersportliches Leben eingetreten und wir müssen somit zurzeit diverse Einschränkungen unseres Sports akzeptieren.

Die Ereignisse und Meldungen zu diesem Thema überschlagen sich zurzeit und wir haben Mühe alle wichtigen Infos bereits jetzt für euch zusammentragen zu können, somit werden wir in diesen Wochen alle Informationen sammeln und euch als Link bzw. Erweiterung dieser Mitteilung zur Verfügung stellen.

Die Inseln im Wattenmeer sind alle von den Einschränkungen betroffen, d. h. für die auf dem „Festland“ beheimateten Wassersportler fallen die beliebten Anlaufpunkte auf den Nord- und Ostfriesischen Inseln zurzeit weg, da sie komplett für den Tourismus gesperrt wurden und wir müssen uns somit auf kurze Touren auf der Weser, Jade, Elbe etc. beschränken, je nach Tide.

Auch haben einige Sielhäfen die Schleusen für die Wassersportler gesperrt, d. h. es besteht nur für die Berufsschifffahrt die Möglichkeit zum Schleusen. Diese Einschränkung betrifft, nach unserem Kenntnisstand zurzeit auf jeden Fall die Schleuse in Harlesiel (siehe Infoblatt) sowie alle Häfen in Schleswig-Holstein, einschließlich der Ostseehäfen (siehe Info).

Bei vielen Vereinen, die direkt an Weser, Lesum, Jade etc. beheimatet sind und deren Anlagen über die Wintermonate an Land gebracht werden, ist die Lage ebenfalls nicht sehr erfreulich, denn hier dürfen die Anleger zurzeit bis mindestens ca. 19. April 2020 nicht ins Wasser. Somit können die Schiffe ebenfalls nicht in ihr Element, um den Eignern zumindest einen kleinen Rückzugsort zu schaffen.

Über die einzelnen Regelungen in den Häfen und Schleusen, können wir keine Auskünfte geben, hier möchten wir euch bitten, euch direkt mit den Hafen- bzw. Schleusenbetreibern in Verbindung zu setzen.

Informationen der Sportbünde

Alle Sportbünde (DSV, SVN, DMYV, LMN, LMB) haben Informationen zu diesem Thema zusammengestellt. Ihr könnt diese Informationen direkt auf den Webseiten der Sportbünde, sowie dem DSV abrufen.

Weitergehende Einschränkungen gelten auch für die Nord- und Ostseehäfen in Schleswig-Holstein. Die aktuellen Informationen zu den Schleswig-Holsteinischen Häfen findet ihr unter den BfS auf der Webseite www.elwis.de des WSA Tönning.

Es gibt auch noch weitere interessante Kommentare und Beiträge zur aktuellen Situation wie z. B. der Beitrag auf der Seite www.Yacht-Recht.de

Trotzdem möchten wir euch bitten, euch auch weiterhin an die genannten Regelungen zu halten sowie eure Aufenthalte in den Häfen und Vereinsheimen bzw. im öffentlichen Raum auf ein Minimum zu reduzieren. Nur so können wir dazu beitragen, eine mögliche Ansteckungsgefahr zu vermeiden, um den Virus einzudämmen, so dass die Beschränkungen schnellstmöglich wieder aufgehoben werden können.

In diesem Sinne wünschen wir euch, dass ihr alle gesund bleibt und dass eure Schiffe bald ins Wasser dürfen, so dass ihr die Saison, trotz der genannten Einschränkungen, genießen könnt.

Über die aktuelle Lage werden wir euch auf der Webseite www.soltwaters.de informieren, getreu unserem Motto:

„Das Watt ist es Wert – Nur gemeinsam sind wir stark“

Soltwaters e. V.

Interessenvertretung der Wattfahrer

Jahreshauptversammlung mit Rekordbeteiligung

Liebe Soltwaters Vereinsmitglieder,

die Jahreshauptversammlung am Samstag, 8. Februar 2020 im Gebäude der WISOAG in Bad Zwischenahn war wieder ein voller Erfolg, so dass wir euch mit der beiliegenden Pressemitteilung über die wichtigsten Dinge der Versammlung informieren möchten.

Alternatives Protokoll:

Unser Vereinsmitglied Christine Wessolleck hat die Versammlung zum Anlass genommen und 2 wunderschöne Bilder gezeichnet, als alternatives Protokoll.

Zeichnungen: C.W.

Der Vorstand:

Wir freuen uns, dass mit Herrn Gerd Scheffler, ein Nachfolger für unsere 1. Vorsitzende Iris Bornhold zur Verfügung steht, der die Amtsgeschäfte übernehmen wird.

Foto: Soltwaters

Das Foto zeigt den aktuellen Vorstand (von links): Katja Kolbe (Kassenwartin), Iris Bornhold (1. Vorsitzende), Gerd Scheffler (designierter Vorsitzender), Birgit Wegener (Schriftführerin)

Wir wünschen euch schon jetzt einen guten Start in die Saison 2020 mit immer dem richtigen Wetter für eure Vorhaben.

Der Vorstand

Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Weser-Jade-Nordsee, des Mellumrat e.V. und des Soltwaters e.V.

08.09.2019 Wilhelmshaven

Vierter Einsatz gegen Meeresmüll im Weltnaturerbe

Gemeinsame Sammelaktion von Soltwaters e.V., Mellumrat e.V. und Nationalparkverwaltung auf Minsener Oog

Am Samstag, den 7. September 2019 säuberten 60 freiwillige Helferinnen und Helfer der Soltwaters e.V. Interessenvertretung der Wattfahrer in Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer und dem Mellumrat e.V. den Strand von Minsener Oog von angeschwemmten Müll. Bereits 2016 und 2018 gab es gemeinsame Müllsammelaktionen auf der unbewohnten, an der Außenjade gelegenen Insel. Bis auf die Südspitze gehört Minsener Oog zur streng geschützten Ruhezone des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer. 2017 fand eine Sammelaktion auf Wangerooge statt.

Am vergangenen Samstag (07.09.) fand nun die vierte Müllsammelaktion erneut auf Minsener Oog statt. 17 Schiffe liefen die Insel bei bestem Herbstwetter an und ließen sich trockenfallen. Während des Niedrigwassers wurden der Strand vor allem von Tauen und Netzen befreit. Am Dünenfuß im Norden fand sich primär umfangreicher Hausmüll (Plastiktüten, Eimer, Plastik-Planen, Plastikflaschen, Sprayflaschen, Luftballonhalter, Textilien etc.), der so weit wie möglich aus dem Spülsaum gesammelt wurde. In 15 sogenannten BigBags befanden sich am Ende des Tages ca. 12 Kubikmeter Müll, darunter war ca. 1 Kubikmeter Müll aus den Containern der MSC Zoe, die Anfang Januar vor den Westfriesischen Inseln und Borkum 342 Container verlor. Erstmalig wurde der Müll per Hand und mit Handkarren an einen zentralen Sammelplatz transportiert; bei 15 BigBags und den zurückzulegenden Strecken eine zusätzliche Herausforderung. Der Abtransport des Mülls zum Festland erfolgt freundlicherweise durch die Reederei Warrings, den Transport zum Abfallzentrum organisiert Soltwaters e.V..

Für die Nationalparkverwaltung und den Mellumrat, der die Insel im Auftrag der Nationalparkverwaltung naturschutzfachlich betreut, stellt die gemeinsame Initiative mit Soltwaters e.V. eine gelungene Zusammenarbeit zum Schutz der einzigartigen Natur im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer dar. „Minsener Oog ist ein bedeutendes Rast- und Nahrungsgebiet für eine Vielzahl an Watvögeln sowie Brutbereich gefährdeter Küstenvogelarten wie bspw. der Zwergseeschwalbe“ erläutert Dr. Dietrich Frank vom Mellumrat e.V. „Meeresmüll birgt eine ernstzunehmende, oft tödliche Gefahr: Vögel und Meeresbewohner wie Wale und Robben verfangen und strangulieren sich an Netzen oder nehmen Müllteile als vermeintliche Nahrung auf“, ergänzt Dr. Gregor Scheiffarth von der Nationalparkverwaltung.

Gemeinschaftlich organisierte Müllsammelaktionen sollen konkret solchen fatalen Folgen vorbeugen sowie die Öffentlichkeit für diese weitreichende Problematik sensibilisieren und damit zur Plastikvermeidung anregen. Verbraucher sollten zum Beispiel auf Einwegverpackungen verzichten und beim Getränkekauf auf Mehrwegsysteme setzen. Unter den Freiwilligen befanden sich auch sechs Kinder, die begeistert mitgesammelt und vieles über den Naturschutz gelernt haben. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf und Ergebnis der Aktion. Die Segler haben durch ihren tatkräftigen Einsatz gezeigt, dass ihnen die Natur am Herzen liegt“, resümiert Gerd Scheffler, aktives Soltwaters-Mitglied und Initiator des Freiwilligen-Einsatzes. Der Dank geht an alle freiwilligen Helfer, die mit Ihrem großen Engagement zum Erfolg der Müllsammelaktion beigetragen haben.

Meeresmüll – ein globales Umweltproblem

Etwa 600.000 Kubikmeter Müll liegen bereits auf dem Grund der Nordsee, 20.000 Tonnen Müll gelangen schätzungsweise jährlich hinzu. 70 % der Abfälle sinken zu Boden, von den restlichen 30 % wird etwa die Hälfte an den Stränden angespült, die andere Hälfte treibt an der Wasseroberfläche und in der Wassersäule. Pro 100 Meter Nordseestrand sind bis zu 389 Müllteile zu finden, 88,6 % davon aus Plastik. Plastik wird in kleinste Partikel zerrieben, die in der Nahrungskette angereichert werden mit im Umfang kaum abschätzbaren Folgen auch für uns Menschen. Die Reduzierung von Meeresmüll steht daher ganz oben auf der Agenda des niedersächsischen Meeresschutz-Programms.

Informationen zum 11-Punkte-Programm zum Meeresschutz des niedersächsischen Umweltministeriums: http://www.umwelt.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/umweltminister-olaf-lies-legt-11-punkte-programm-zum-meeresschutz-in-niedersachsen-vor-164637.html

Eine Handreichung von Soltwaters e.V. zum Sammeln von Meeresmüll finden Sie unter: https://www.soltwaters.de/wp-content/uploads/2016/07/20160701_M%C3%BCllsammelaktion.pdf

Bilder zur Medieninformation:


Nach einer Einweisung durch die Organisatoren konnte die Sammelaktion starten.
Bildnachweis: Frederik Bischoff/Soltwaters e.V.
Müllsammler im Einsatz; 60 Freiwillige sammelten 12 Kubikmeter Müll in 3 Stunden.
Bildnachweis: Gregor Scheiffarth/Nationalparkverwaltung Nds. Wattenmeer

Die Pressemitteilung als PDF:

Müllsammelaktion 2019 auf Minsener Oog war wieder erfolgreich

Müll im Nationalpark Wattenmeer – am 07.09.2019 haben sich wieder ca. 60 Soltwaters Mitglieder und Freunde auf Minsener Oog getroffen, um die Insel wieder einmal vom Müll zu befreien. Das Wetter war erfreulicherweise auf unserer Seite. Es kamen bei der diesjährigen Müllsammelaktion ca. 12 Kubikmeter Müll zusammen. Hiervon konnten wir ca. einen Kubikmeter aus der Ladung der havarierten MSC Zoe zuordnen. Die Aktion von Soltwaters fand in Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung, dem Mellumrat und des WSA Weser-Jade-Nordsee statt. Besonderen Dank an die Reederei Warrings. Sie hat sich bereit erklärt, den Mülltransport zum Festland zu übernehmen.

Anreise

7 Uhr morgens in Horumersiel

Der Start erfolgt für uns gegen 7 Uhr morgens, damit wir rechtzeitig auf Minsener Oog ankommen. Die Schwalben machen es uns vor. Sie sammeln sich auch gerade. Vorher wurden noch schnell 120 Brötchen vom Bäcker geholt, damit uns für unsere anstrengende Aufgabe auch ausreichend stärken können. Während der Überfahrt wurde daher fleissig geschmiert.

Bollerwagen für den Mülltransport

Wir müssen in diesem Jahr den Müll an einem Sammelpunkt zusammentragen. Daher benötigen wir Bollerwagen zum Transport.

Vorbesprechung

Nach und nach trudeln die Schiffe mit den fleißigen Helfern ein. Es sind 17 Boote mit ca. 60 Personen, die helfen möchten, die Insel vom Müll zu befreien. Wir versammeln uns, um die Durchführung zu besprechen. Mit vor Ort sind auch Vetreter von der Nationalparkverwaltung es des Mellumrats.
Wir stärken uns erst einmal mit den geschmierten Brötchen. Der Wetterbericht deutet an, dass wir gegen MIttag mit Regenschauern rechnen müssen. Ansonsten hat der Wind aber erfreulicherweise nachgelassen.

Wir teilen uns in 4 Gruppen auf. Jeweils ein Gruppe für die Ost- und Westseite. Dann eine Gruppe mit Werkzeugen für die Schienen im Norden und die letzte Gruppe für den südlichen Bereich.

Zum Transportdienst an den Bollerwagen melden sich 8 Freiwillige. Diese sollen die halb gefüllten BigBags zum Sammelpunkt bringen.

Müll aus der Havarie der MSC ZOE

Wir wurden gebeten, die Teile, die sich der Havarie der MSC Zoe vom 02. Januar 2019 zuordnen lassen, gesondert zu sammeln. Dies ließ sich jedoch nicht so einfach bewerkstelligen. Daher haben wir zwischdurch stichprobenartig registriert, was an Müll auf diesen Zwischenfall zurückzuführen ist. Zuordnen konnten wir hier Spoiler/Stoßstangen für PKW, Kissen, Plastikblüten bzw. ganze Blumen, Seidenblumen, Helm und Schlafsack. Durch die Größe der Teile läßt sich ca. ein Kubikmeter des von uns gesammelten Mülls auf die die Havarie zurückführen.

Mülltransport

Wir hatten es uns deutlich einfacher vorgestellt, den Müll am Sammelpunkt zusammen zu tragen. Es hat die Beteiligten extrem viel Kraft gekostet, den Müll zu transportieren. Daher müssen wir für das nächste Mal unbedingt eine andere Lösung finden. Bei dieser Müllsammlung war die Transportaktion notwendig, da uns die Reederei Warrings den kostenlosen Abtransport des gesammelten Mülls zum Festland zugesagt hatte.

Es ist nicht nur eine Person zum Ziehen notwenig. Zwei weitere werden zum Schieben benötigt. Sie müssen auch das Gleichgewicht halten.

Daher an dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an diese Helfer.

Fazit

Wir haben am Sammelplatz die halb gefüllten BigBags zusammengeschüttet. Zum Schluß stehen hier jetzt 15 gefüllte BigBags mit ca. 12 Kubikmeter Inhalt und ein gefüllter Kanister. Der Inhalt ist wahrscheinlich giftig. Der Müll wird dann in den nächsten Tagen abgeholt.

Es bleibt zu sagen, dass wir ohne den Transport noch einmal locker drei bis vier Kubikmeter mehr gesammelt hätten. Und es ist noch sehr viel Müll liegen geblieben.

Wir sind uns hier mit der Nationalparkverwaltung einig, dass wir auch im nächsten Jahr diese Sammelaktion unbedingt fortsetzen müssen und werden.

12 Kubikmeter Müll
Kannister mit unbekanntem Inhalt (Giftig ?)

Wir möchten mit der Müllsammelaktion bewirken, dass jeder Wassersportler hinsichtlich seines eigenen Verbrauchsverhaltens sensibilisiert wird und auch beim Strandspaziergang auf seine Umgebung achtet und Müll aufsammelt. Dieses ist aber nicht ungefährlich. Es kann sich dabei auch mal um Gift oder Munitionsrückstände handeln.

Daher möchten wir an dieser Stelle noch einmal auf unsere Richtlinie zur Plastiksammlung verweisen

Hier die Fotostrecke. Hoch aufgelöste Bilder stehen ggf. auf Nachfrage für die Presse zur Verfügung.